Cast #109 – Retro-Film Review – Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

Weiter geht es mit den Star Wars Prequels und Episode 2 – Angriff der Klonkrieger aus dem Jahre 2002.

Ein Gedanke zu „Cast #109 – Retro-Film Review – Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“

  1. Hallo Erik, Hallo Daniel!

    Am Anfang erteilt Padme Anakin noch mit dem Satz “Ani, für mich wirst du immer der kleine Junge von Tatooine bleiben!” eine deutliche Abfuhr. Wie ihr sagt, nimmt sie ihn zuerst auch nicht ernst. Anschließend wehrt sie sich sogar gegen seine Annährungsversuche und hält eine Liebesbeziehung mit ihm für falsch. Nach Shmis Tod erzählt Anakin ihr, dass er die Tusken Raider – Männer, Frauen und Kinder! – ermordet hat. Wörtlich sagt er: “They’re animals, and i slaughtered them like animals… I HATE them!”. Genau deswegen verliebt sich Padme unsterblich in den Massenmörder Anakin, heiratet ihn und lässt sich sogar von ihm schwängern…?!? Ich verstehe überhaupt nicht, was Padme an Anakin findet, die beiden haben meiner Meinung nach null Chemie. Das wird bei Radio Tatooine auch gesagt und ich stimme dem voll zu. In Anbetracht der Bedeutung, welche die Ehe zwischen Anakin und Padme im Star Wars-Universum hat, finde ich das komplett enttäuschend.

    Obi-Wan sagt in Episode IV, Anakin wäre für ihn “ein guter Freund” gewesen. Wann war er denn ein guter Freund für ihn? Woran soll ich diese Freundschaft festmachen? Anakin ist aufmüpfig, verweigert seinem Meister Obi-Wan den Gehorsam, lästert hinter seinem Rücken bei Padme über ihn ab, glaubt, dass Obi-Wan wegen seiner Fähigkeiten neidisch auf ihn ist usw. So verhält sich meiner Ansicht nach kein Freund! Wo findet die “Freundschaft” zwischen den beiden statt?

    Der Dialog zwischen Anakin und Obi-Wan im Fahrstuhl illustriert deutlich das Problem, das ich mit dem Zeitsprung von zehn Jahren habe: Mir wird nur von ihren gemeinsamen Erlebnissen ERZÄHLT, aber ich sehe sie nicht. Unter Autoren gibt es die berühmte Regel “Show, don’t tell!” (Zeige, anstatt zu erzählen!) und genau das wird hier missachtet. Bei Luke und Han glaube ich, dass sie spätestens am Ende von Episode V befreundet sind. Sie haben sich in Episode IV kennengelernt, gemeinsam gegen das Imperium gekämpft, Leia aus dem ersten Todesstern befreit, sich gegenseitig das Leben gerettet und nachdem Han in Carbonit eingefroren wurde, muss Luke ihn am Anfang von Episode VI retten. Zwischen diesen beiden Männern findet über zwei, drei Filme hinweg eine glaubwürdige Entwicklung statt und das ist toll! Bei Anakin und Obi-Wan sehe ich davon nichts.

    Letztendlich ist Anakins und Obi-Wans “Freundschaft” auch herzlich egal. Nur der Zwist, der zwischen beiden entsteht, weil sich Anakin der dunklen Seite anschließt, zählt am Ende von Episode III. Sie hätten noch nicht mal unbedingt Freunde sein müssen. Qui-Gon war ja auch nicht mit allen Entscheidungen des Jedi-Rates einverstanden. In “Knights of the Old Republic” gibt es den “Grauen Jedi” Jolee Bindo, der für sich bewusst das Exil auf Kashyyyk wählt. Auch Qui-Gon wird von manchen Jedi als Grauer Jedi angesehen, sein Ex-Padawan Obi-Wan wäre eventuell einen ähnlichen Weg gegangen. Ich hätte viel lieber einen Streit zwischen Anakin und Obi-Wan gesehen, der auf der Grundlage verschiedener Auslegungen der Jedi-Lehren stattfindet und schließlich in offener Feindschaft mündet als diese sogenannte “Freundschaft”.

    Exakt derselbe Fehler wird in den neuen Star Trek-Serien “Discovery” und “Picard” gemacht! Man könnte fast glauben, die Star Trek-Autoren hätten von George Lucas abgeschrieben. Zu Beginn der Pilotfolge von “Discovery” erzählt Captain Philippa Georgiou, dass ihr Erster Offizier Michael Burnham schon seit sieben Jahren unter ihr dient, aber ich sehe nichts davon. Am Ende der Folge begeht Burnham dann eine Meuterei gegen ihren Captain, zu dem sie doch angeblich so ein tolles Vertrauensverhältnis hat. In “Picard” erfahre ich, dass Raffi Musiker die Erste Offizierin von Jean-Luc Picard war und die beiden sich angefreundet haben. Von dieser angeblichen “Freundschaft” sehe ich leider nichts. Stattdessen sehe ich, wie Picard seine “Freundin” Musiker 14 Jahre lang im Stich lässt und sich einen Dreck für sie interessiert. Sie ist dementsprechend sauer auf ihn, als er nach all den Jahren wieder bei ihr aufschlägt, weil er ihre Hilfe braucht.

    Dieses Muster der Hollywood-Autoren ärgert mich wirklich maßlos!! Es werden ständig irgendwelche Dinge BEHAUPTET, ohne dass man sich die Mühe macht, mir das zu ZEIGEN, damit ich mir ein eigenes Urteil bilden kann. So furchtbar wichtig kann es also gar nicht sein. Ein schönes Gegenbeispiel ist die Beziehung zwischen William Adama und Laura Roslin in “Battlestar Galactica”, die über vier Staffeln hinweg aufgebaut und entwickelt wird. So viel Arbeit möchte heutzutage aber wohl kein Autor mehr in seine Charaktere investieren, darum gibt’s nur noch generischen Einheitsbrei mit viel, viel “Drama”.

    Ich verstehe die verschiedenen gescheiterten Attentate auf Padme nicht, vielleicht könnt ihr mir das erklären. Ich habe es bisher so verstanden: Darth Sidious alias Kanzer Palpatine gibt seinem Schüler Darth Tyranus alias Count Dooku den Auftrag, die Senatorin und ehemalige Naboo-Königin Padme Amidala zu ermorden. Tyranus wiederum beauftragt den mandalorianischen Kopfgeldjäger Jango Fett mit der Durchführung des Attentats. Jango Fett ist aber ein so unglaublich kompetenter Attentäter, dass er diese Arbeit nicht selbst erledigen kann. Darum engagiert er seinerseits einen anderen Attentäter, nämlich die Kopfgeldjägerin Zam Wesell. Diese bringt in einem kleinen, fliegenden Droiden zwei lebende, giftige(?) Tiere unter, die wie große Tausendfüßler aussehen. Dieser Droide fliegt zu Padmes Apartment auf Coruscant und geht vor dem Fenster ihres Schlafzimmers in Position. Danach schneidet er ein Loch in die Scheibe und lässt die Tausendfüßler in das Schlafgemach der Senatorin kriechen. Diese Viecher bewegen sich danach auf die in ihrem Bett schlafende Padme zu. Kurz bevor sie sie erreichen, stürmen Anakin und Obi-Wan in das Zimmer und machen ihnen den Garaus. Ich schätze mal, diese Kreaturen sollten Padme beißen und sie dadurch mit ihrem Gift töten. War das der Plan?
    Ich habe dazu zwei Fragen:
    1) Wieso gibt Sidious über drei Ecken (Tyranus – Fett – Wesell) den Befehl für dieses Attentat? Ich verstehe ja, dass sich Sidious nicht selbst die Finger schmutzig machen will, aber spätestens Fett hätte doch das Attentat ausführen müssen! Stellt Jango Fett seine Fähigkeiten als Attentäter unter Beweis, indem er einen anderen Attentäter beauftragt, das Attentat auszuführen? Ist Anakin ein toller Jägerpilot, weil er immer einen anderen Jägerpiloten beauftragt, seinen Raumjäger zu fliegen? Ist Yoda ein legendärer Anführer der Jedi, weil er immer einen Handlanger hat, der für ihn die Arbeit erledigt?
    2) Was ist das bitte für ein bescheuertes “Attentat”?!? Angenommen, ich wäre ein Attentäter im Star Wars-Universum. Angenommen, ich hätte den Auftrag, die Senatorin Padme Amidala zu ermorden. Angenommen, ich würde mich dafür entscheiden, mein Opfer zu töten, während sie schlafend in ihrem Bett liegt. Dann nehme ich mir einen oder mehrere dieser fliegenden Droiden und statte sie mit Sprengsätzen aus. Anschließend programmiere ich sie so, dass sie zum Apartment fliegen, mit Höchstgeschwindigkeit und gleichzeitig durch die Fensterscheibe krachen und im Zimmer explodieren. Padme ist tot, mein Job ist erledigt und ich bekomme meine Bezahlung.
    Dieses sogenannte “Attentat” auf Amidala ergibt hinten und vorne keinen Sinn!

    Im Podcast “Second Unit” sprechen die Moderatoren Tamino und Christian in ihrer Diskussion über “Star Wars: Episode II” einen interessanten Punkt an. Die Droidenarmee wird in riesigen Fabriken in Massenfertigung produziert, darum sind die Droiden austauschbare Blechbüchsen ohne eigenen Charakter oder Persönlichkeit. Man kann sie einfach und schnell in riesigen Mengen aufmarschieren lassen und genauso schnell wegschnetzeln. Die Klone werden auf dieselbe Weise in riesigen Fabriken in Massenfertigung produziert. Sie sind zwar Klone von Jango Fett und darum genetisch gesehen Menschen, werden aber nicht wie normale Menschen gezeugt, geboren und erzogen, sie haben keine Kindheit und Jugend und machen keine der zahllosen Erfahrungen, durch die ein Mensch im Laufe seines Lebens eine Persönlichkeit entwickelt. Außerdem tragen alle einen Chip in ihrem Gehirn, der sie auf Darth Sidious’ Befehl hin die Order 66 ausführen lässt. Im Prinzip sind die Klone also in ähnlicher Weise programmiert wie die Droiden. Darum stelle ich mir die Frage: Was unterscheidet die Klonsoldaten eigentlich von den Droiden? Sowohl die Droiden als auch die Klone sind nur gesichts- und seelenlose Werkzeuge, die für einen bestimmten Zweck hergestellt werden. Mit welcher dieser beiden Seiten soll ich als Zuschauer “mitfiebern”? Wenn ein Droide abgeschossen wird, kommen drei neue nach. Wenn ein Klonsoldat abgeschossen wird, kommen drei neue nach. Sind die Klone “die Guten”, weil sie Seite an Seite mit den Jedi kämpfen? Damit erfüllen sie doch nur Darth Sidious’ Plan! Ich finde sie genauso egal wie die Droiden und darum ist mir der ganze Klonkrieg relativ egal. Ihr könnt jetzt einwenden, dass die Klone in “The Clone Wars” und in “Rebels” sehr wohl Persönlichkeiten entwickeln. Die Kinofilme wollen aber eine Story erzählen, darum müssen sie für sich genommen funktionieren, auch wenn ich diese Serien nicht kenne. Zumindest ist das meine Meinung. Ich habe einfach keine Lust, x Serien mit hunderten Folgen zu kaufen und anzuschauen oder etliche Romane und Comics zu lesen, nur um die Handlung dieser Filme zu verstehen. Eine gut geschriebene Filmreihe oder eine Serie schafft es, ihre Story zu erzählen, ohne dass irgendwelches Zusatzmaterial nötig ist.

    Beim Kampf in der Droidenfabrik und in der Arena wechseln sich ernste Szenen mit Gags ab, die C3PO und R2D2 in den Mittelpunkt stellen. C3POs Kopf wird fälschlicherweise auf den Körper eines Kampfdroiden montiert und im Gegenzug bekommt sein Körper den Kopf eines Kampfdroiden. Später säbelt ein Jedi den C3PO-Kopf vom Kampfdroidenkörper, der Kampfdroiden-Kopf wird wieder vom C3PO-Körper getrennt und irgendwie schleppt R2D2 mitten im Kampfgetümmel den Kopf zum Körper, damit C3PO sagen kann “Ich bin heute wieder mal ziemlich neben mir.” Ha, ha, ha! Wie lustig. Es gibt mehrere Witze dieser Art, die immer wieder eingestreut werden. Aber die Schlacht ist gaaanz furchtbar ernst und gefährlich, ja? Das beißt sich, wie die Jungs von Radio Tatooine sagen! Entweder zeigt man eine ernste, bedrohliche Schlacht ODER lustige Witze mit C3PO und R2D2, aber nicht beides zusammen. Ich weiß eben nicht, wie George Lucas diese Szenen jetzt eigentlich gemeint hat: Ernst oder lustig? Lustig oder ernst? Irgendwie soll es beides gleichzeitig sein, aber es ist weder das Eine noch das Andere.

    Mich stören auch die dutzenden, hunderten, tausenden wie-auch-immer Jedi, die sich plötzlich in der Arena zu erkennen geben und mit ihren Lightsabers herumfuchteln. In der Original Trilogy fand ich die Jedi spannend, weil man nur wenige zu sehen bekam. Sie waren mit ihrem Kodex, ihrer Geschichte, ihren Fähigkeiten usw. einzigartig und geheimnisvoll. In Episode II gibt es aber auf einmal tausende Jedi, die alle mit Lightsabers kämpfen?!? Sie sind deshalb leider nichts besonderes mehr, es steht ja buchstäblich an jeder Ecke einer rum und zieht sein Jedi-Zeug ab. Sie werden einfach inflationär eingesetzt und verlieren dadurch ihren Reiz. Ich verstehe auch die Jedi und ihre Motive nicht. Einerseits heißt es, sie wären Friedensstifter und keine Soldaten. Andererseits sagt Obi-Wan zu Anakin “This Weapon is your Life!”, als er ihm seinen Lightsaber in die Hand drückt. Was denn nun? Wenn ich Diplomat, Friedensstifter, -bewahrer etc. bin, brauche ich eventuell Waffen zur Selbstverteidigung. Jean-Luc Picard begibt sich als Captain der Enterprise-D durchaus auch auf diplomatische Missionen, verlässt sich dabei aber auf die Feuerkraft seiner Phaser und Photonentorpedos. Er handelt aber niemals auf eigene Faust, sondern erfüllt die Befehle des Oberkommandos der Sternenflotte, die wiederum eine Unterorganisation der Vereinigten Föderation der Planeten darstellt. Picard würde in TNG auch niemals sagen “Dieses Phasergewehr ist MEIN LEBEN!”, weil er das nicht nötig hat. Ich möchte keinen direkten Vergleich zwischen der Politik von Star Wars und der von Star Trek ziehen, das würde zu weit führen. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass mir dieses Politik-Gequatsche in den Prequels gehörig auf den Sack geht, da es komplett sinnbefreit ist! Es wird über die Besteuerung von Handelsrouten, diverse Anträge, ein Misstrauensvotum im Senat und Notstandsgesetze gesprochen, aber die wichtigen Fragen bleiben unbeantwortet. Eine dieser wichtigen Fragen ist z.B.: Welche Machtposition bzw. Machtbefugnisse besitzt der Jedi-Orden innerhalb der Republik? In den Klonkriegen kämpfen Jedi als Generäle und befehligen die Klontruppen. Sie unterstehen dem Jedi-Orden, aber wer kontrolliert den Jedi-Orden? Wer hat ihm seine Macht verliehen? Darf der Jedi-Orden schalten und walten wie er möchte oder unterliegt er in irgendeiner Form der Kontrolle der Regierung? Ich würde auch gern wissen, wer eigentlich die Separatisten sind, welche Ziele sie haben, warum die Regierung nicht mit ihnen verhandelt, sondern sofort einen Krieg vom Zaun bricht usw. In Episode I unterlag die Droidenarmee der Kontrolle der Handelsföderation. In Episode II setzen aber die Separatisten Kampfdroiden ein. Haben sie die Droidenarmee von der Handelsföderation gekauft, gemietet, geliehen, gepachtet oder wie habe ich mir das vorzustellen? Wer ist der Banken-Clan und was hat er mit der Handelsföderation, den Separatisten, ihrer Droidenarmee und Count Dooku zu tun? Ihr sagt es selbst: Wir erfahren nicht, wie viel Count Dooku alias Darth Tyranus von Darth Sidious’ Plänen weiß. Er ist nach dem Tod von Darth Maul nur der nächste Schüler des Sith Lords Darth Sidious, aber er bleibt genauso blaß und langweilig wie sein Vorgänger.

    Was genau meint Darth Sidious, als er zu Darth Tyranus sagt “Everything is going as planned.”? Hat er ALLE Ereignisse seit Episode I “geplant”? Er möchte Anakin auf die dunkle Seite der Macht ziehen und zu seinem Schüler machen. Hat Sidious geplant, dass Anakin auf Tatooine als Sohn einer Sklavin geboren wird? Hat Sidious geplant, dass Anakin ein toller Mechaniker wird, seinen eigenen Podracer baut und damit an Podrennen teilnimmt? Ein zentrales Element von Episode I ist die Reise der Gruppe um Qui-Gon Jinn von Tatooine nach Coruscant. Dazu musste Anakin das Podrennen gewinnen. Hat Sidious geplant, dass nur Watto das nötige Bauteil besitzt, mit dem Padmes Raumschiff repariert werden kann? Hat Sidious etwa geplant, dass genau dieses Bauteil kaputt gehen würde und ausgetauscht werden muss? Hat Sidious geplant, dass Anakin das Podrennen gewinnt? Hat Sidious geplant, dass Qui-Gon den Angriff von Darth Maul kurz vor dem Abflug überlebt? Hat Sidious geplant, dass Anakin im Finale einen Naboo Starfighter besteigt und das Droiden-Kontrollschiff im Orbit zerstört? Was wäre passiert, wenn Anakin das Podrennen verloren hätte oder im Verlauf von Episode I getötet worden wäre? Hätte Sidious seinen ganzen, großartigen Plan zur Machtergreifung in die Tonne getreten, weil sein Gelingen vom Schicksal eines kleinen Jungen auf Tatooine abhängt? Hat Sidious geplant, dass Anakin gegen den Widerstand von Yoda zum Jedi ausgebildet wird? Hat Sidious geplant, dass Anakin aus Rache für die Ermordung seiner Mutter einen ganzen Stamm von Tusken Raiders abschlachtet? Hat Sidious geplant, dass Anakin und Padme sich ineinander verlieben, heiraten, Sex haben, Padme schwanger wird, Zwillinge zur Welt bringt und bei der Geburt ihrer Kinder stirbt? Hat Sidious geplant, dass Anakin und Obi-Wan sich voneinander entfremden und zu Feinden werden? Nur dadurch kann er ihn letztendlich auf die dunkle Seite ziehen! Hat Sidious geplant, dass Obi-Wan den Kampf gegen Jango auf Kamino und die Verfolgungsjagd im Asteroidenfeld überlebt? Hat Sidious geplant, dass Anakin, Padme und Obi-Wan den Kampf in der Arena und die anschließende Schlacht auf Geonosis überleben? Alle diese Ereignisse führen am Ende von Episode III dazu, dass Sidious die Macht übernimmt und die Republik in das Galaktische Imperium umwandelt. Darauf läuft die gesamte Story der Prequels hinaus. Wie hat er das alles geplant? Ich glaube eher, dieser Spruch kommt daher, dass George Lucas die Story “rückwärts” geschrieben hat, damit alles auf die Gründung des Imperiums hinausläuft und er sich jetzt selbst auf die Schulter klopft, weil das seiner Meinung nach so “toll und stimmig” erzählt ist.

    Ihr seht schon: Ich bin von Episode II nicht begeistert. Es gibt einfach zu viele Logiklöcher, Unklarheiten und nicht nachvollziehbare Entwicklungen. Ich fühle mich dabei einfach nicht gut unterhalten, weil alles groß aufgebauscht wird, aber letzten Endes keinen Sinn ergibt, keine Substanz hat und darum egal ist. Ich kann irgendwie verstehen, warum ihr den Film mögt, aber ich finde ihn wegen der Story und der Charaktere einfach schlecht.

    Macht’s gut,

    Michael

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